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Sicherheits- und Hygienekonzepte

 

Hygiene-Konzept für Gottesdienste in der St. Marienkirche während der Corona-Krise
Stand: 16.08.2021

Grundgedanke: Der Gottesdienst als Versammlung der Gläubigen zu Lob und Anbetung Gottes, zur Lesung der Schrift und Verkündigung des Evangeliums, zu Gebet und Fürbitte ist wesentlicher Ausdruck unseres Glaubens. Er geschieht regelmäßig an Sonntagen und kirchlichen Feiertagen zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort (in der Regel in der Kirche). Der Gottesdienst ist ein Beziehungsgeschehen, durch das Gemeinschaft unter den Gläubigen sowie zwischen den Gläubigen und Gott gestiftet wird. Er ist nicht durch Live-Streaming-Angebote ersetzbar. Ein dauerhafter Verzicht auf die reale Zusammenkunft vor dem Altar und Gottes Wort widerspricht unserem Bekenntnis, den biblischen Grundlagen und der christlichen Tradition. Durch Jahrhunderte hindurch hat die regelmäßige gottesdienstliche Feier am Sonntag, dem „Tag des Herrn“, die zentrale Stellung im Leben der christlichen Gemeinde eingenommen, denn hier treten die geheimnisvolle Wirklichkeit Gottes und der vertraute Alltag der Welt miteinander in Kontakt.

Entsprechend der Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 15.09.2021 (in Kraft ab 20.09.2021) werden Gottesdienste in der St. Marienkirche unter Einhaltung des folgenden Hygienekonzeptes und ohne Einhaltung der 3G-Regel gefeiert:

  • Eine vorherige Anmeldung zu den Gottesdiensten ist nicht erforderlich, aber weiterhin möglich und wird bei besonderen Gottesdiensten mit zu erwartenden hohen Besucherzahlen empfohlen. Die Anmeldung ist telefonisch im Kirchenbüro oder online auf der Homepage der Gemeinde möglich.
  • Kontaktdaten müssen nicht (mehr) erfasst werden.
  • An den Eingängen besteht die Möglichkeit zur Handdesinfekion.
  • Auf das Händeschütteln wird grundsätzlich verzichtet.
  • Türklinken werden vor und nach jedem Gottesdienst desinfiziert.
  • Das geordnete Betreten und Verlassen der Kirche sowie das Einnehmen der Plätze wird von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert.
  • Der Mindest-Abstand von eineinhalb Metern zwischen den Personen wird durch entsprechend markierte Sitzplätze gewährleistet. Hausstandsgemeinschaften werden nicht getrennt.
  • Grundsätzlich ist auch das Sitzen im Schachbrettmuster möglich. Dabei müssen die Plätze vor hinter und jedem besetzten Platz frei bleiben (ausgenommen Angehörigen eines Hausstands).
  • Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 183 Personen begrenzt.
  • Das Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung (OP-Maske oder einer Maske der Standards FFP 2, N95 oder KN95) ist beim Betreten und Verlassen der Kirche verpflichtend.
  • Während des Gemeindegesangs müssen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, es sei denn, es wird ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gehalten, die nicht Familien- oder Haushaltsangehörige oder andere nahestehende Personen sind.
  • Kollekten werden nur am Ausgang in bereitgestellte Körbe eingelegt. Während des Gottesdienstes wird kein Klingelbeutel herumgereicht.
  • Der Gottesdienst wird von einer hauptamtlichen geistlichen Person geleitet, die sich dazu entweder im Altarraum oder auf der Kanzel in großem Abstand zur Gemeinde befindet.
  • Die Person, die ehrenamtlich für den Lektorendienst zuständig ist, sitzt während des Gottesdienstes ebenfalls im Altarraum auf der dem Sitzplatz des Hauptamtlichen gegenüberliegenden Seite. Während der Lesungen steht sie am Lesepult, das zu ihrer alleinigen Nutzung reserviert ist.
  • Die Orgelempore bleibt grundsätzlich für andere Personen außer den diensthabenden Organisten und ggf. Solisten gesperrt.
  • Solisten und andere Musiker wirken bei Einhaltung eines Abstands von 4 m zur Gemeinde und 2,5 m zueinander im Gottesdienst mit.
  • Für die Feier des Abendmahls werden Möglichkeiten, die den Hygieneregeln entsprechen, gesucht.
  • Konfirmationen, Trauungen, Taufen und andere begegnungsintensive Feierformen werden mit begrenzter Teilnehmerzahl von max. 183 Personen und nur unter Einhaltung der Hygieneregeln durchgeführt. Das Zusammensitzen in Gruppen nach der Schachbrettmuster-Regel ist möglich.
  • Trauerfeiern können unter Einhaltung der Hygieneregeln mit begrenzter Teilnehmerzahl von max. 183 in der Kirche stattfinden.
  • Nach Möglichkeit werden Sonn- und Feiertagsgottesdienste auf dem Marienkirchhof im Freien gefeiert. Die allgemeinen Abstands- und Hygienebestimmungen gelten entsprechend.

 

Jesus Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Flensburg, Marienkirchhof 5, 20.09.2021
für den Kirchengemeinderat
Pastorin Sylvia Fuchs