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Konzertreihe zum Ausklang der Woche
Freitag | 17:00 Uhr | St. Marien | Flensburg
31. Juli bis 11. September

Zwischen Arbeitswoche und Wochenende bleibt Zeit zum Innehalten. Sieben Freitage, sieben musikalische Themen – sieben mal 30 Minuten Musik für die Seele. Die Marcussen-Orgel von St. Marien steht im Mittelpunkt dieser Konzertreihe. Die Programme führen durch verschiedene Epochen und Stilrichtungen der Orgelmusik, ergänzt durch Gesang und ein Familienkonzert.

Wir freuen uns, wenn wir Sie bei einem oder mehreren Konzerten begrüßen dürfen. Details finden Sie im Programm.

Eintritt 5,- Euro, Spenden willkommen

Überblick
31.7. Symphonie! Fantasie!, Prof. Roland Maria Stangier, Nürnberg
07.8. Cum Spiritu Sancto!, Ulrich Feige (Orgel) und Laetitia Feige (Sporan), Jettingen
14.8. Die Wahl im Wald, Familienkonzert, Christian Stähr (Komponist und Orgel), Michael Hunze (Text und Erzähler), Flensburg
21.8. Norddeutsche Orgelschätze, Werner Schillies, Flensburg
28.8. Tanzende Orgel, Rainer Rafalsky, Flensburg
04.9. Concerto! Sachiko Meßtorff, St. Peter Ording
11.9. Toccato! Prof. Dr. Helmut Freitag, Saarbrücken

Das nächste Konzert: 21.08.2026, 17:00 Uhr

Norddeutsche Orgelschätze

Werner Schillies (Orgel)

Die Blütezeit der norddeutschen Orgelmusik im 17. Jahrhundert brachte vielfältige Formen und Klangwirkungen hervor. Echo-Technik, virtuose Spielfreude, kontrapunktische Kunst und klang- licher Reichtum prägen diese Musik. Kennzeich- nend ist auch der Stylus phantasticus mit seiner freien Form, improvisatorischen Gestik und den wirkungsvollen Kontrasten zwischen virtuosen und fugierten Abschnitten. Den Auftakt bildet ein groß angelegtes Praelu- dium mit drei unterschiedlich gestalteten Fugen. Bereits das Praeludium greift auf die Töne des C-Dur-Dreiklangs zurück; aus ihnen entwickelt sich auch das thematische Material der Fugen. So entsteht trotz der wechselnden Formen ein enger musikalischer Zusammenhang.

Programm

  1. Vincent Lübeck (1654–1740)
    Präludium ex C
    (LübWV 10)
  2. 2. Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621)
    Fantasia auf die Manier eines Echos
    (SwWV 275)
  3. Heinrich Scheidemann (um 1595–1663)
    Toccata in G pedaliter
  4. Georg Böhm (1661–1733)
    Choralbearbeitung „Vater unser im
    Himmelreich“
  5. Dietrich Buxtehude (1637–1707)
    Toccata in d
    (BuxWV 155)

Zur Person Werner Schillies
Werner Schillies (*1951) absolvierte zunächst  eine Ausbildung zum  Reedereikaufmann und  Schiffsmakler, bevor er  Kirchenmusik an der  Musikhochschule Lübeck  studierte. Zu seinen Lehrern zählten Erwin Zillinger, Eugen Simmich und Ernst-Erich Stender.  Von 1982 bis 2013 war er als Bezirksleiter und Instrumentallehrer an der Kreismusikschule Schleswig-Flensburg tätig. Fort- und Weiterbildungen führten ihn  unter anderem zur Dirigentenausbildung an der  Bundesakademie Trossingen sowie zu Meisterkursen bei Daniel Roth,  Bine Bryndorf, Loïc Mallié, Tomasz Adam Nowak  und Wolfgang Zerer.  Seit 2013 gehört Werner Schillies dem Flensburger Stadtkantorat als Organist an und wirkt seit  2024 schwerpunktmäßig  an St. Marien. Die Mitarbeit an der Rekonstruktion der Johann-Daniel-  Busch-Orgel von 1763  im Grundhofer Orgelbauverein weckte sein  besonderes Interesse an  der norddeutschen Orgelkultur. Seither leitet er Orgelfahrten auf den Spuren Arp Schnitgers ins Alte Land und in die Provinz Groningen.

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