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Freiheit und Gerechtigkeit
Ausstellung zu den Gedanken Simone Weils

18.10. - 18.11.2026

St. Marien, Flensburg

„Die Entwurzelung ist bei weitem die gefährlichste Krankheit der menschlichen Gesellschaft. Wer entwurzelt ist, entwurzelt.
Wer verwurzelt ist, entwurzelt nicht. Die Verwurzelung ist vielleicht das wichtigste und meistverkannte Bedürfnis der menschlichen Seele.“

Diese markanten Sätze schrieb die französische Philosophin, Mystikerin und Sozialaktivistin Simone Weil (1909-1943) in einem unvollendeten Essay, das posthum 1949 unter dem Titel „Die Verwurzelung“ veröffentlicht wurde.

Sie beschreibt darin die Mechanismen der Entwurzelung und zeigt Wege auf, die dazu dienen können, Menschen zu verwurzeln. Ziel jeder Gesellschaft muss es nach Weil sein, Verwurzelung zu ermöglichen. Denn nur auf diesem Weg wird eine gerechte und freiheitliche Gesellschaft möglich. Simone Weil versuchte, gesellschaftliche Probleme philosophisch und spirituell zu durchdringen und ihre Erkenntnisse konsequent in die Tat umzusetzen.

In einem Begleitprogramm wollen wir den Leitgedanken Weils nachgehen und uns der Frage stellen, wie Verwurzelung heute stattfinden kann, wie Freiheit und Gerechtigkeit gelebt und hergestellt werden kann.

[Wiebke Drömann]

Ab Mitte September zum Download: Rahmenprogramm der Ausstellung

Programm

18. Oktober 2026 | 11:15 Uhr
Gottesdienst mit Pröpstin Rebecca Lenz und Pastorin Wiebke Drömann, Musik: Werner Schillies
anschließend Vernissage der Ausstellung

 

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