24/07/2026 0 Kommentare
Ausklang "Toccata!"
Ausklang "Toccata!"

Toccata!
Prof. Dr. Helmut Freitag, Saarbrücken
Die Toccata gehört zu den virtuosesten Formen der Orgelmusik. Ihr Name leitet sich vom italienischen toccare („berühren“) ab und bezeichnet ein frei gestaltetes Werk, das die klanglichen und technischen Möglichkeiten des Instruments entfaltet. Improvisatorische Freiheit, markante Rhythmen und brillante Spielfiguren prägen ihren Charakter.
Das Programm führt vom Barock bis ins 20. Jahrhundert. Barocke Klangpracht und kontrapunktische Kunst stehen neben romantischer Ausdruckskraft und zeitgenössischen Klängen. Einen besonderen Akzent setzt die Toccata in Seven mit ihrem ungewöhnlichen Siebener-Takt. So zeigt sich die Toccata in ihrer ganzen stilistischen Vielfalt – von improvisatorischer Freiheit bis zu rhythmischer Prägnanz.
Programm
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Dorische Toccata, (BWV 538,1)Johann Pachelbel (1653 - 1706)
Toccata in cJohn Rutter (* 1945)
Toccata in sevenPietro Alessandro Yon (1886 – 1943)
Toccata primitivo for fluteJohannes Brahms (1883 – 1897)
Praeludium (Toccata), op. posth.Camillo Schumann (1872 - 1946)
Scherzo und Toccata aus der 6. Sonate, op. 110
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